2024-02-27T14:01:12+02:00

Bitterstoffe – deshalb sind sie so wichtig

Die meisten versuchen, bitter schmeckende Lebensmittel zu vermeiden. Ein großer Fehler, wie Ernährungswissenschaftler finden. Ursprünglich sollte uns der bittere Geschmack auf der Zunge davor warnen, dass etwas giftig ist. Im Falle von Bitterstoffen kann das jedoch ein echtes Problem sein. Denn wie Untersuchungen belegen, können sich Bitterstoffe positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken.

Was versteht man unter Bitterstoffen?

Bitterstoffe werden nicht nur im Ayurveda – der traditionellen indischen Heilkunst –, sondern auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Hintergrund dabei: Bitterstoffe sollen den Organismus stärken und können somit dazu beitragen, Körper, Seele und Geist harmonisch in Einklang zu bringen. Seit vielen Jahrhunderten gehören Bitterstoffe zu den unverzichtbaren Ernährungsbestandteilen. Doch was genau sind Bitterstoffe eigentlich?

Mit Bitterstoffen meint man chemische Verbindungen, welche beim Verzehr für einen bitteren Geschmack im Mund sorgen. Es gibt viele verschiedene Bitterstoffe, darunter zum Beispiel Amarogentin im Gelben Enzian oder Cynarin in Artischocken. Sobald wir Lebensmittel mit Bitterstoffen zu uns nehmen, dockt die jeweilige Substanz an spezielle Proteine auf unserer Zunge an – den so genannten Bitterstoffrezeptoren – und wir nehmen den bitteren Geschmack wahr. Heutzutage werden bitter schmeckende Bestandteile bei immer mehr Lebensmitteln weggezüchtet. Dies liegt daran, dass wir nicht mehr an den bitteren Geschmack gewöhnt sind und andere Geschmacksnoten bevorzugen. Das kann fatale Folgen haben, haben Bitterstoffe doch vielfältige positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Man sagt sogar, sie könnten Krankheiten vorbeugen.

So wirken Bitterstoffe

Wie sich Bitterstoffe für unsere Gesundheit einsetzen lassen, machte Hippokrates – ein berühmter griechischer Arzt des Altertums – vor: Rund ein Drittel seiner Arzneimittel enthielt Bitterstoffe. Auch Naturheilkundler setzen auf die Kraft des Bitteren. Aber wofür sind Bitterstoffe eigentlich gut? Da es verschiedene Bitterstoffe gibt, unterscheiden sich die einzelnen Bittermittel in ihrer Wirkung leicht voneinander. Zu den allgemeinen Wirkmechanismen von Bitterstoffen gehören folgende: Bitterstoffe…

  • haben eine antientzündliche Wirkung.
  • können Blutzuckerwerte senken.
  • fördern die Verdauung.
  • tragen zu einer Stärkung des Immunsystems bei.
  • sorgen für eine schnellere Sättigung.
  • vertreiben Heißhunger auf Süßes.

Beispiel anhand der Wirkung von Ringelblumen-Salbe: Die von Juni bis Oktober blühende Ringelblume enthält neben ätherischem Öl auch Carotinoide, Schleime, Flavonoide, Xanthophylle und Bitterstoffe. Sie alle sorgen für eine entzündungshemmende, keimtötende und wundheilende Wirkung, weshalb Ringelblumen-Salbe in keiner Hausapotheke fehlen sollte.

Oft werden Bitterstoffe auch als Hilfe zum Abnehmen angepriesen. Tatsächlich können Bitterstoffe das Abnehmen unterstützen. Aufgrund ihrer blutzuckersenkenden Wirkung, die Förderung einer besseren Verdauung und weil sie die Lust auf Süßes hemmen, können Bitterstoffe in Kombination mit ausreichend Bewegung sowie einer gesunden Ernährung unterstützend beim Abnehmen wirken.

In diesen Lebensmitteln stecken besonders viele Bitterstoffe

Bitterstoffe finden sich in natürlicher Form in vielen Obst- und Gemüsesorten, sowie in Tees, Kräutern und Gewürzen. Da nicht jeder den bitteren Geschmack mag, kann man alternativ auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, zum Beispiel von https://www.laetitia-naturprodukte.de. Spezielle Nahrungsergänzungsmittel enthalten Bitterstoffe in ausreichender Menge, so dass man sich keinerlei Gedanken und Aufwand machen muss, passende Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen.

In natürlicher Form enthalten vor allem diese Lebensmittel einen hohen Anteil an Bitterstoffen:

  • Endivien, Chicorée, Rucola, Radicchio
  • verschiedene Kohlsorten
  • Fenchel
  • Sellerie
  • Estragon
  • Ingwer
  • Senf
  • Lorbeer
  • Pfefferminz
  • Zitrusfrüchte
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