2024-03-28T14:50:05+02:00

Sonnenschutz-ABC: Alles über verschiedene Arten des Sonnenschutzes

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres steigt auch die Anzahl derer, die die Sonne auskosten und sich bräunen lassen möchten. Damit verbunden ist jedoch auch immer die Gefahr von schwerwiegenden Hauterkrankungen. Mediziner raten daher generell zu einem hochwertigen Sonnenschutz. Doch welche Optionen gibt es und wie äußern sich deren Vor- und Nachteile?

Sprays, Lotionen und Cremes – die Optionen im Überblick

Wer sich während der warmen Sommermonate effektiv schützen möchte, der hat heutzutage die Qual der Wahl. So gibt der Markt unzählige Produkte her, bei denen Vor- und Nachteile oftmals nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Folgende Sonnenschutzprodukte sind am gängigsten:

  • Sonnencreme
  • Lotion
  • Sonnenmilch
  • Spray
  • Balsam

Der Klassiker unter den Sonnenschutzmitteln ist zweifelsohne die Sonnencreme. Sie zeichnet sich durch eine reichhaltige Textur aus, weshalb sie sich vor allem bei Menschen mit trockener Haut eignet. Dafür lässt sie sich nur schwer auftragen. Zudem hinterlassen Cremes oftmals ein klebriges Gefühl auf der Haut.

Deutlich leichter als Cremes fühlen sich Lotionen an, da sie unter anderem keine fettigen Rückstände hinterlassen. Dies führt auch dazu, dass sie schnell einziehen und aus diesem Grund selbst auf größeren Hautflächen innerhalb weniger Sekunden aufgetragen werden können. Nachteilig ist vor allem der Aspekt, dass Lotionen in vielen Fällen der Feuchtigkeit nicht standhalten. Starkes Schwitzen oder der Kontakt mit Wasser können ein erneutes Auftragen der Lotionen erforderlich machen.

Sonnenmilch besitzt überwiegend dieselben Eigenschaften wie Cremes. Sie ziehen schnell ein, sind allerdings nicht besonders langlebig. Ihr signifikantester Vorteil liegt darin, dass sich viele Sonnenmilchprodukte insbesondere für empfindliche Hauttypen und Kinder eignen.

Die vermeintlich praktischste Option inmitten der Sonnenschutzmittel sind Sprays. Sie ermöglichen ein schnelles Auftragen selbst auf großen Hautflächen wie dem Rücken. Allerdings geht das rasche Auftragen zulasten der Effektivität, da es schwierig ist, eine gleichmäßige Schicht aufzutragen.

Als Alternative zu den bisher benannten Sonnenschutzmitteln lässt sich zudem der Balsam anführen. Er bietet einen langanhaltenden Schutz, da mit ihm ein dicker, schützender Film auf die Haut aufgetragen wird. Zudem kann Balsam zur Behandlung von Hautstellen genutzt werden, die durch die Sonne geschädigt wurden. Durch seine schwere Textur wird er in der Praxis oftmals als störend oder unangenehm empfunden.

Sonnenschutz richtig auftragen – so geht es!

Die Wahl des Sonnenschutzes hängt in erster Linie von individuellen Vorlieben ab. Dennoch sollte stets sichergestellt werden, dass dieser richtig aufgetragen wird. Besonders wichtig ist es, alle Hautpartien mit einer ausreichenden Menge zu versorgen. Pro Körperpartie sollten etwa ein halber bis ein ganzer Teelöffel Sonnenschutz zum Einsatz kommen. Dies mag im ersten Moment viel klingen, doch stellt dies einen ausreichenden Schutz vor der Sonneneinstrahlung sicher.

Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige?

Ein jeder Sonnenschutz ist mit einem gewissen Lichtschutzfaktor ausgestattet. Je höher dieser ist, umso besser schützt das Produkt vor der Sonne. Dabei gilt es zu wissen, dass bestimmte Hauttypen generell einen stärkeren Sonnenschutz benötigen als andere. Der Hauttyp ist daher ausschlaggebend für die Wahl des Sonnenschutzes.

Während besonders helle Hauttypen intensives Sonnenbaden auch bei dem Einsatz hoher Lichtschutzfaktoren vermeiden sollten, bedarf es bei Personen mit dunkleren Hauttypen eines geringeren Sonnenschutzes, da die Haut selbst über eine starke Sonnenbeständigkeit verfügt. Unabhängig vom Hauttyp ist es dennoch ratsam, stets auf einen Sonnenschutz – wenn auch mit geringerem Lichtschutzfaktor – zu setzen, um die Risiken intensiver UV- und Sonneneinstrahlung zu minimieren.

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